Gründer unterschreibt Selbstverpflichtung bei ART but fair

 

Es ist so weit: "art but fair" hat eine neue Webseite online gestellt, auf der sich ab sofort Kunstschaffende, Theaterleitende, Verantwortliche in der Kulturpolitik, Verantwortliche an Schulen und Hochschulen sowie Agenturen und Künstlervermittlungen - der gesamten Öffentlichkeit zugänglich - zu ethischen Mindeststandards selbst verpflichten können.

Es ist so weit. Es gibt sie – die art but fair-Selbstverpflichtung - die erste Selbstverpflichtung für den Bereich Darstellende Kunst und Musik. Wir laden zur Unterzeichnung ein, um gemeinsam mit konkreten Maßnahmen auf ein faires und würdevolles Arbeiten hinzuwirken.

Die Selbstverpflichtung ist Ausdruck der Eigenverantwortung von Personen. Durch die Veröffentlichung wird das Verhalten im Alltag für alle an den selbst aufgestellten Ansprüchen messbar. Es geht darum, einen eigenen moralischen Kodex zu entwickeln und zu versuchen, diesen auch im beruflichen Alltag umzusetzen. Eine solche Haltung zur beruflichen Tätigkeit ist ein ständig währender Prozess. Daher haben wir in den Texten Prinzipien und Ziele formuliert. Auch wenn man noch nicht in der Lage ist, diese Ziele sofort in allen Punkten in die Praxis umzusetzen, geben sie die Richtung vor.

Unsere Texte wenden sich jeweils mit eigenen Formulierungen an die wesentlichen fünf Personengruppen: Kunstschaffende / Theaterleitende und Produzierende / Verantwortliche in Kulturpolitik, Verwaltung und Verbänden / Verantwortliche an Schulen, Hochschulen und Akademien / Agenturen, Management und Künstlervermittlungen.

Mittelfristig werden wir die Selbstverpflichtung mit den art but fair consultations durch einen breiten Diskussionsprozess, Umfragen und Interviews gemeinsam mit allen Beteiligten weiterentwickeln. Außerdem erstellt die Kulturpolitische Gesellschaft in Zusammenarbeit mit der Hans-Böckler Stiftung und art but fair eine weiterführende Studie zum Thema.

Die Texte der Selbstverpflichtungen finden sich zur Ansicht im Fenster TEXTE und zum Download als PDF im Fenster DOWNLOADS.

ERSTE SCHRITTE

Ergänzend zur Selbstverpflichtung formulieren die Unterzeichnenden von sich aus erste konkrete Schritte, die sie sich vornehmen, um den in der Selbstverpflichtung beschriebenen Zielen näher zu kommen.

JAHRES-FORTSCHRITTSBERICHTE

Die Unterzeichnenden verpflichten sich darüber hinaus, jährliche Fortschrittsberichte zu verfassen und diese an art but fair zu senden. Die Berichte werden ebenfalls veröffentlicht. Sie machen Entwicklungen überprüfbar und können im Sinne einer “best practice”-Dokumentation Motivation und konkrete Hilfe für alle sein. Beim Verfassen der Berichte sowie auch bei der Umsetzung der formulierten Ziele in die alltägliche Praxis des beruflichen Handelns bietet art but fair HILFE an.

 

Mitmachen : 

Und so geht’s:

Die Texte der art but fair-Selbstverpflichtung für die einzelnen Berufsgruppen und Tätigkeitsfelder finden Sie unter TEXTE oder unter DOWNLOADS im Hauptmenu. Bitte laden Sie den Ihrem Tätigkeitsfeld entsprechenden Text herunter und unterschreiben Sie ihn. Die unterschriebene art but fair-Selbstverpflichtung scannen Sie bitte als PDF ein.

 

Formulieren Sie dann ergänzend zur Selbstverpflichtung Ihre ersten Schritte, die Sie unternehmen wollen, um die Selbstverpflichtung für sich umzusetzen. Nutzen Sie dazu bitte eine der Vorlagen Erste Schritte. Was können konkrete Vorhaben oder Maßnahmen des kommenden Jahres sein, um den beschriebenen Zielen näher zu kommen? Bitte unterschreiben Sie auch Ihre “Ersten Schritte”, und scannen Sie diese ebenfalls für uns ein.

Sie verpflichten sich außerdem beginnend mit der Unterzeichnung, jährlich einen Fortschrittsbericht zu verfassen und diesen an art but fair zu senden. Auch die Berichte werden von uns veröffentlicht. Sie können Motivation und konkrete Hilfe für alle sein. Sowohl bei der praktischen Umsetzung der formulierten Ziele, als auch beim Verfassen der Berichte bietet art but fair HILFE an. Häufig gestellte Fragen versuchen wir, unterFAQ zu beantworten.

Schicken Sie bitte beide handschriftlich unterschriebenen PDF Dokumente per E-Mail anselbstverpflichtung@artbutfair.org.

 

Schreiben Sie uns in der Mail bitte außerdem, mit welcher beruflichen Tätigkeit wir Sie in der Liste verzeichnen dürfen, und mit welcher Website Ihr Name verlinkt werden soll, damit sich Besucher unserer Seite über Ihre berufliche Tätigkeit informieren können.

 

Quelle Art but fair


Die Deutsche Akademie für Fernsehen e.V. wurde im Dezember 2010 gegründet. Sie versteht sich als Stimme der Kreativen des Deutschen Fernsehens, denen sie auch mehr Sichtbarkeit verschaffen will. Daher verleiht sie seit 2013 jährlich Auszeichnungen für herausragende Leistungen in allen Gewerken der Fernsehproduktion. Derzeit gehören ihr ca. 800 Fernsehschaffende aller Gewerke an.


IVQS - Schauspiel - Premium  ist gegründet worden, um eine Plattform zu haben als Institution und Interessenvertretung für die deutschsprachigen -und schulisch qualifizierte Schauspieler und Schauspielerinnen. Ein qualifiziertes Netzwerk soll neue Synergien entstehen lassen.

 

Wir wollen eine Stimme sein  gegenüber  Theaterbetreibern Produzenten , den öffentlich rechtlichen Anstalten und der Politik - Wir streiten für faire Gagen die den  Leistungen  unserer Künstler entsprechen und  wir wollen  einen Dialog zu allen die sich in den Dienst der Kunst gestellt haben. 

 

Wir werben für eine positive,realistische,öffentliche Wahrnehmung und für größere Anerkennung  unserer Künstler und Künstlerinnen. Wir wollen ein starkes Netzwerk rund -um- Schauspiel schaffen,um neue Impulse für die deutschsprachige Schauspielkunst zu setzen .Wir sind  nicht  gemeinnützig und wollen uns frei entfalten.

Unseren Mitgliedern möchten wir eine Künstlervereinigung sein, die gemeinschaftliche, künstlerisches Projekte entstehen lässt nach dem Moto Künstler helfen Künstlern .Unsere  Mitglieder stehen für  faire Gagen und einen fairen Umgang mit ihren Kollegen,in allen Bereichen rund - um Schauspiel.


Der Gründer von Les MontmARTrois en Europe Ulrich Häusler ist Mitglied  in der Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger,um die Interessen der Künstler,insbesondere von Schauspiel – Premium,vertreten  zu können.

Was ist GDBA

Vom 17. bis 19. Juli 1871[tagte auf Initiative des Schauspielers Ludwig Barnay derAllgemeine deutsche Bühnen-Congress in Weimar, auf dem die Gründung der Genossenschaft zum 1. Dezember 1871

Damit reagierte man auf die bevorstehende Verabschiedung einer Hausordnung durch den Arbeitgeberverband Deutscher Bühnenverein sowie die allgemein wesentliche schlechtere Stellung der Bühnenkünstler gegenüber der Arbeitschaft


 

Die populärste, publikumsstärkste Theatersparte organisiert sich zum ersten Mal in einem eigenen Interessenverband für den gesamten deutschsprachigen Raum.

Mit ca. 40 Mitglieder Ende 2013 gestartet, ist der Verein seither gewachsen und wir begrüssen ständig neue Mitglieder.

Zu den Gründungsmitglieder gehören z.B. Thomas Hermanns und Gayle Tufts. Schnell kamen weitere Größen der Branche wie Uwe Kröger, Daniela Ziegler, Hardy Rudolz, Corny Littmann, Katharine Mehrling und auch Stefanie Hertel hinzu.

Quelle : Deutsche Musical Akademie


Crew united (Eigenschreibweise in Kleinbuchstaben) ist eine Datenbank über deutsche Filme, Fernsehserien, Video und Werbeproduktionen. Filmemacher können selbst Projekte eintragen, die redaktionell geprüft werden. Ebenso bietet crew united Mitgliedern die Möglichkeit, Jobangebote in der Medienbranche zu veröffentlichen. Crew united versteht sich selbst als Plattform für die professionelle Film- und Fernsehbranche.


Die Webseite THEAPOLIS ist eine Jobbörse für den deutschsprachigen Theater- und Orchesterbereich. Die Online-Plattform wurde 2000 von Sören Fenner unter dem Namentheaterjobs.de in Hamburg gegründet und war die erste deutsche Webseite, die Informationen über Stellenangebote im Theaterbereich verbreitete. Das Portal ist laut Career Center derHochschule für Musik und Theater Hamburg (HfMT) der größte Theater-Stellenmarkt im deutschsprachigen Raum

Wir bieten unseren Mitgliedern Informationen bei allen Fragen zur Künstlersozialkasse, privaten und gesetzlichen Renten- und Krankenversicherung, Berufsunfähigkeit sowie zu allen Familienversicherungen und steuerlichen Angelegenheiten.

Auskunft erhalten Sie von erfahrenen Kollegen, Versicherungs-Experten, Rentenberatern, Steuerberatern und Sozialpädagogen. - Quelle KSW e.V.

2006 von Andreas Lademann und Andreas Dendorfer gegründet, ist das Castingportal CASTFORWARD seit 2008 online und zählt heute mehr als 15.000 Mitglieder – v.a. Schauspieler, Casting Directors, Agenten, Produzenten und Regisseure.Seit 2012 ist CASTFORWARD eng verknüpft mit e-TALENTA, der führenden internationalen Castingplattform für professionelle Schauspieler aus ganz Europa, zugänglich auf Deutsch, Englisch, Italienisch, Französisch, Spanisch und Russisch.Für Schauspieler und Agenturen bedeutet das: Sie brauchen sich nur bei CASTFORWARD einzuloggen und dort Ihre Daten, Fotos und Videos zu aktualisieren. So sind Sie gleichzeitig für alle registrierten Besetzer aus dem deutschsprachigen Raum und den hunderten internationalen Besetzern aus Europa und der ganzen Welt zu sehen!


  Art. 5 Absatz 3 Grundgesetz

(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.

 

(2) Diese Rechte finden ihre Schranken in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze, den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutze der Jugend und in dem Recht der persönlichen Ehre.

 

(3) Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei. Die Freiheit der Lehre entbindet nicht von der Treue zur Verfassung.

Die Kunstfreiheit ist ein Grundrecht, das zum Schutz künstlerischer Ausdrucksformen gedacht ist. In Deutschland ist es in Art. 5 Abs. 3 Grundgesetz (GG) verankert. Dort zählt es zu den am stärksten geschützten Grundrechten des deutschen Grundrechte-Katalogs. Das Bundesverfassungsgericht zählt die Kunstfreiheit zu den Kommunikationsgrundrechten und erachtet es daher als wesentlich für die demokratische Grundordnung.


Richard von Weizsäcker 1991

Richard von Weizsäcker

(. . .) Kultur kostet Geld. Sie kostet Geld vor allem auch deshalb, weil der Zugang zu ihr nicht in erster Linie durch einen privat gefüllten Geldbeutel bestimmt seindarf. Vor ein paar Jahren, eben hier in Berlin, habe ich bei einer Ansprache vor dem Deutschen Bühnenverein ausgeführt, dass Kultur nicht etwas sein darf, was die öffentlichen Hände nach Belieben betreiben oder auch lassen dürfen. Substanziell hat die Förderung von Kulturellem nicht weniger eine Pflichtaufgabe der öffentlichen Haushalte zu sein als zum Beispiel der Straßenbau, die öffentliche Sicherheit oder die Finanzierung der Gehälter im öffentlichen Dienst. Es ist grotesk, dass wir Ausgaben im kulturellen Bereich zumeist "Subventionen" nennen, während kein Mensch auf die Idee käme, die Ausgaben für ein Bahnhofsgebäude oder einen Spielplatz als Subventionen zu bezeichnen. Der Ausdruck lenkt uns in die falsche Richtung. Denn Kultur ist kein Luxus, den wir uns leisten oder auch streichen können, sondern der geistige Boden, der unsere eigentliche innere Überlebensfähigkeit sichert.

Und Kultur hängt auch von Personen ab, die sie ins Werk setzen sollen. Es ist ein zentrales öffentliches Interesse, dass Leute, die das können und die schon in Berlin leben, die notwendigen Entfaltungsmöglichkeiten behalten oder bekommen. Und darüber hinaus auch, dass in möglichst großer Dichte und Qualität solche Menschen für Berlin gewonnen werden, wenn sie bereit sind, sich zu engagieren, damit sie hier ihre Kreativität und ihre Kenntnisse wie ihre Weltläufigkeit in den Dienst der Kultur der Stadt und des ganzen Landes stellen.

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Ein Les Montmartrois en Europe Projekt

IVQS = Interessenvertretung qualifizierter Künstler rund - um - Schauspiel.Grundgedanke der rund - um  - Schauspiel - Interessenvertretung ist in Fragen rund um Film und Theater präsent zu sein und sich zu Wort zu melden.Das heißt unsere qualifizierten Künstler,die von gesellschaftlich und kulturellen  Entscheidungen und Entwicklungen betroffen sind,die Möglichkeit zu geben sich zu solidarisieren,um gemeinsam etwas zu verändern. Es geht uns darum neue kreative Synergien zu schaffen um gemeinsame Projekte zu entwickeln

Kein  eingetragener  Verein oder  Verband ,sondern " frei "


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